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12.04.2006 21:42

"Cossover": Nachtschwärmer begegneten Gott

In der Jugendkirche am 31. März drehte sich eine Nacht alles um "Kreuz und Leben".

Ein ungewöhnliches Bild bot sich Nachtschwärmern auf dem Saarlouiser Bahnhofsplatz: Rosa, blau und gelb schimmerte es durch die Glasscheiben des benachbarten Betonbaus der Pfarrkirche Christkönig. Im Inneren der Kirche bewegten sich zur nächtlichen Stunde rund 100 Jugendliche und junge Erwachsene auf einem "Sinn(en)weg". Zum Klang rockiger Mönchsgesänge waren im bunt ausgeleuchteten Kirchenraum ganz verschiedene Erlebnisimpulse vorbereitet: Im Beichtstuhl Dunkelheit und Licht erfahren, sich fesseln und wieder befreien lassen, einen Nagel in ein großes Holzkreuz hämmern, oder beim Trinken von Wasser Kraft schöpfen.

Dieser Sinn(en)weg war ein Teil der ersten Veranstaltung, die das Jugendkirche-Team des katholischen Dekanates Saarlouis vorbereitet hatte. Unter der Überschrift "Crossover" - Nachtleben" drehte sich alles einen ganzen Abend und eine halbe Nacht lang um "Kreuz und Leben".

Im ersten Teil bevölkerten Jugendliche in verschiedenen "Baustellen" Pfarrheim und Kirche. Da wurden Elemente der Leidensgeschichte Jesu nachgestellt und fotografiert, ein großes Kreuz aus Mosaiksteinen gestaltet, gesungen, getanzt, gemalt und am Computer gearbeitet. Die kreativen Formen machten den Jugendlichen, die aus den Pfarreien des Dekanates und darüber hinaus zusammengewürfelt waren, sichtlich Spaß und schafften Gemeinschaft. Genau das soll die Jugendkirche auch in Zukunft sein: ein Ort der Begegnung - miteinander, mit sich selbst und mit Gott.

Zum Abschluss feierten die Jugendlichen eine "Nachtmesse" in der Kirche. Für Musik sorgten Band und Jugendchor "JuGoDi" aus Schmelz. Nach dem überaus positiven Echo hat das Jugendkirche-Team Saarlouis vor, in Abständen ähnliche Veranstaltungen durchzuführen. Später ist sogar daran gedacht, die Jugendkirche zu einer regelmäßigen Einrichtung werden zu lassen.

Weitere Informationen beim Pastoralreferenten Sven Hogen, Telefonnummer (06831) 988501, und bei sven.hogen(at)bistum-trier.de.

Quelle: SZ vom 18.04.2006

 


Von: Sven Hogen

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