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28.04.2007 21:48

Herzliche Einladung zur Lutwinus-Wallfahrt nach Mettlach

Vom 17. Mai bis zum 26. Mai lädt die Pfarrgemeinde St. Lutwinus zum Grab des Hl. Lutwinus ein.

Hl. Lutwin (auch Liutwin oder Ludwin, lat. Lutwinus)

Liebe Mitchristen der Pfarreiengemeinschaft Fraulautern,

in der Zeit vom 17.05. bis 26.05.2007 lädt die Pfarrgemeinde St. Lutwinus Mettlach zur Mettlacher Wallfahrt, als Pfingstnovene zum Grab des Hl. Lutwinus, ein.

 

 

 

Tagesablauf der Wallfahrtstage:

* 09:00 Uhr Morgenlob

* 16:00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung

* 17:00 Uhr Beichtgelegenheit

* 17:40 Uhr Pilgerprozession ab Marktplatz

* 18:00 Uhr Pilgeramt

* 21:00 Uhr Abendlob

 

Donnerstag, 17.05.2007, Eröffnung der Wallfahrt

18.00 Uhr Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Stephan Ackermann, Trier und Dechant Theo Walin, Echternach zur Eröffnung der Wallfahrt mit Erhebung des Lutwinusschreines

Sonntag, 20.05.2007

09.00 Uhr Lutwinusprozession und Hochamt mit Dechant Hermann Josef Ludwig, Boppard

Donnerstag, 24.05.2007, Tag des Dekanates Saarlouis

9.00 Uhr Morgenlob

18.00 Uhr Pilgeramt mit den Dechanten Heinz Haser, Saarlouis und Volker Teklik, Wadgassen. Musik: Messe in G-Dur, Kirchenchor St. Peter Bous

21.00 Uhr Abendlob. Musik: Chor Courage Tholey, Pfarrei St. Maximin Dillingen

Samstag, 26.05.2007, Abschuss der Wallfahrt

18.00 Uhr Pontifikalamt mit Altabt Dr. Thomas Denter

 

Weitere Informationen: Beim Pfarramt Mettlach, Tel. 06864 / 512, den ausgelegten Programmen in unseren Pfarrkirchen oder im Internet unter www.Lutwinuswerk.de.

Pfarrer Thomas Schmitt würde sich sehr freuen, recht viele Fraulauterner während der Wallfahrtstage in seiner Pfarrei in Mettlach als seine Gäste begrüßen zu dürfen.

 

Für die Pfarreiengemeinschaft

Gerhard Mayer (1. Vors. des PGR „Hl. Dreifaltigkeit“)

 

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Liutwin war ein fränkischer Adliger aus dem Geschlecht der Widonen. Sein Onkel Basin war bis 705 Bischof von Trier. Liutwin hatte zunächst nicht die Absicht, eine kirchliche Laufbahn einzuschlagen. Er heiratete standesgemäß, vermutlich eine Frau aus der Familie der Robertiner, und hatte zwei Söhne, Milo und Wido.

Die Legende berichtet, dass Liutwin bei einem Jagdausflug in der Nähe der Saarschleife auf einer Lichtung rastete und einschlief. Ein Adler kam herbei, blieb über dem Schlafenden in der Luft stehen und schützte ihn so vor der Sonne. Als Liutwin von seinem Diener davon erfuhr, deutete er das Ereignis als ein von Gott gesandtes Zeichen. Er ließ an der Stelle des Adlerwunders eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Dionysius errichten. Die Dionysiuskapelle entwickelte sich bald zu einem christlichen Missionszentrum. An ihrer Stelle steht heute die Pfarrkirche St. Gangolf in Mettlach.

Um 690 gründete Liutwin das Kloster Mettlach. Nach dem Tod seines Onkels Basin folgte Liutwin diesem auf den Bischofsthron in Trier. Wenig später übernahm er auch die Bistümer Reims und Laon und war somit einer der wichtigsten kirchlichen Würdenträger im fränkischen Reich.

 


Von: Gerhard Mayer

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