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16.01.2007 21:45

Dokumentation: Besinnliche Stimmung mit dem Fraulauterner Kirchenchor "Cäcilia"

Zum spätweihnachtlichen Konzert hatte der Chor am 14. Januar in die Dreifaltigkeitskirche geladen.

Stimmlich gut besetzt meisterte der Chor das anspruchsvolle Programm, unter anderem mit Stücken von Händel.

Weihnachtliche Stimmung ist keine Frage des Kalenders. Das bewies der Fraulauterner Kirchenchor "Cäcilia" bravourös in der Pfarrkirche "Hl. Dreifaltigkeit". Ohne den Erwartungsdruck der Adventszeit im Rücken, lauschten am 14. Januar schätzungsweise um die 300 Zuhörer dem besinnlichen "Weihnachtlichen Konzert" unter Gesamtleitung von Egon Haag. Belohnt wurden die Akteure immer wieder mit kräftigem Applaus.

Wechselnde Standorte

Eiligen Schrittes verließ Dirigent Egon Haag zwischendurch mit seinem Chor den Altarraum. Wenig später gruppierte er die Sängerinnen und Sänger auf der Empore, zwischen Podesten mit mächtigen Orgelpfeifen. Seine Hände formten Kreise in der Luft, die Arme hoben und senkten sich fast unablässig, und Haags Blicke wechselten vom Chor zu den Instrumentalisten und zurück. "Ich gehe da voll mit", sagte er später der Saarbrücker Zeitung, zufrieden über ein gelungenes Konzert, das in ruhigen Passagen eine meditative Wirkung entfaltete.

Dreißig Stimmen, drei Instrumente und ein hallenartiger und ein abgedunkelter Kirchenraum reichten aus, rund eineinhalb Stunden lang weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen.

Brillante Solosängerin

Dafür schuf Christian Schmitt an Orgel und Klavier die ausgewogene Klangfülle, Thomas Hammes entlockte seiner Trompete perlende Tonfolgen barocker Suiten, und im stimmlichen Dauereinsatz brillierte die junge Sopranistin Paula-Maria Kunz als Solosängerin und im Chor. Klar akzentuiert, wie in Papier gestochene Schrift, sank ihre Stimme beim Solo von der Empore herab und schlich sich ausdrucksstark und facettenreich unter die Haut.

Stimmlich gut besetzt meisterte der Chor das anspruchsvolle Programm, unter anderem mit Stücken von Peter Cornelius, Friedrich Silcher und Georg Friedrich Händel. Den guten Eindruck des späten, aber begeisternden Weihnachtsgeschenkes stärkten wirkungsvolle Wechsel zwischen Sologesang, Instrumentalstücken und Chor

 


Von: Johannes Bodwing / Edmund Hower

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