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15.09.2006 07:13

Neugründung der Selbsthilfegruppe "Trauernde Eltern" im Dekanat Saarlouis"

Erstes Treffen am Donnerstag, 21. September 2006.

Am Donnerstag, 21. September 2006, trifft sich zum ersten Mal zwischen 19.30 und 21.30 Uhr die Selbsthilfegruppe "Trauernde Eltern" im Büro des Dekanates Saarlouis, Kaiser-Friedrich-Ring 24 in Saarlouis (zwischen Busbahnhof und Theater am Ring).

Es ist der Albtraum aller Eltern: Ein Kind zu verlieren durch Unfall, Krankheit, Gewaltverbrechen oder Suizid. Dieses Kind hat einen Namen, hatte sein Leben vor sich, hatte Hoffnungen und Träume, einen Platz in der Familie, im Lebensentwurf seiner Eltern. Sein Tod stürzt Mütter, Väter und Geschwister in einen psychischen Abgrund.

Wie können sie diesen Verlust überleben, wie dieses geradezu widernatürliche Ereignis ohne Bitterkeit überstehen? Ihr Lebensinhalt ist verloren gegangen, ihre Liebe fällt ins Leere. Ein Stück von ihnen selbst, ihre eigene Zukunft wird zu Grabe getragen. „Bedenkt den eigenen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der anderen muss man leben“, heißt es in einem Gedicht von Mascha Kaleko.

Eine Möglichkeit bietet die Selbsthilfegruppe Trauernde Eltern, die von Michael Schmitz, einem betroffenen Vater aus Saarlouis, ins Leben gerufen wird. Die Gruppe gewährt einen Ort und geschützten Raum, in dem betroffene Eltern ihr Leid ausleben und ausdrücken können. Hier kann man durchleiden, erforschen, klären und besprechen, was die Trauer an Problemen aufgibt, und zwar mit Gleichbetroffenen. Denn der Mensch braucht die Trauer. Wenn man sie ihm verweigert, wird er krank, körperlich und seelisch.

Die Teilnahme ist kostenlos und an keine Konfession oder Glaubensgemeinschaft gebunden.

 

Kontakt: Michael Schmitz, Tel. 06831 / 82246.

 


Von: Dekanat Saarlouis

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