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12.06.2007 12:05

Dokumentation: Fronleichnam in der Pfarreiengemeinschaft

Prozession vom Kreuzberg nach Dreifaltigkeit / Teilnahme vieler Ortsvereine / KITA-Sommerfest.

Der Musikverein Fraulautern spielt in der Kreuzbergstraße. Im Hintergrund: Die Dreifaltigkeitskirche.

Aufstellung vor der Pfarrkirche St. Josef: Fahnenabordnungen der kirchlichen und weltlichen Vereine.

Mitglieder des Obst- u. Gartenbauvereines tragen den Himmel, Kaplan Peifer trägt das Allerheiligste. Dahinter: Die Kommunionkinder 2007 mit ihren Katechetinnen und Eltern.

Statio in der Straße "Am Hang". Anwohner und PGR St. Josef gestalteten eine Friedenstaube aus Blütenblättern.

Himmelträger vom Berg- und Hüttenarbeiterverein Fraulautern.

Der Festzug an der Ecke Ulanen-/Schachtstraße.

In der Ulanenstraße: Viele Anwohner gaben sich wieder große Mühe, um ihre Häuser zu schmücken

Statio am Josef-Gilles-Haus: Festlicher Blumenschmuck vom PGR "Hl. Dreifaltigkeit".

Ziel der Prozession: Der Abschluss mit dem Lied "Großer Gott wir loben dich" in der Dreifaltigkeitskirche.

Mehr als 250 Teilnehmer nahmen den rund zwei Kilometer langen Weg von der Pfarrkirche St. Josef bis zur Dreifaltigkeitskirche auf sich, um mit dem Allerheiligsten durch Fraulautern zu ziehen. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen machte der Festzug an zwei Altären Statio – einem in St. Josef und einem in „Dreifaltigkeit“.

Der Prozession ging ein Festhochamt in der Pfarrkirche St. Josef voraus. In seiner Predigt stellte Kaplan Sebastian Peifer aus Lebach die Bedeutung von Fronleichnam und der Prozession heraus.

Die Prozession wurde von den Kommunionkindern mit ihren Katechetinnen und Eltern, den beiden Kirchenchören, zahlreichen Fahnenabordnungen der kirchlichen und weltlichen Vereinen von Fraulautern, den Himmelsträgern (Obst- und Gartenbauverein sowie Berg- und Hüttenarbeiterverein), den Messdienern und dem Musikverein Fraulautern begleitet.

Viele Anwohner gaben sich wieder große Mühe, um ihre Häuser am Prozessionsweg zu schmücken. Ein wunderschöner Friedensteppich mit Friedenstaube am ersten Altar in der Straße „Am Hang“ wurde von Anwohnern und Mitgliedern des Pfarrgemeinderates St. Josef gestaltet. Mit festlichem Blumenschmuck bestach auch der zweite Altar am Josef-Gilles-Haus, den der Pfarrgemeinderat "Hl. Dreifaltigkeit“ organisiert hat.

Vom anstrengenden Prozessionsweg konnten sich die Besucher im Anschluss beim Sommerfest der KITA „Hl. Dreifaltigkeit“ erholen. Dort war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Außerdem gab es ein tolles Bühnen- und Aktionsprogramm auf dem gesamten KITA-Gelände.

Am Ende des Fronleichnamsfestes steht der Dank an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an Kaplan Sebastian Peifer für die würdevolle Gestaltung von Gottesdienst und Prozession. Wir danken allen Messdienern, den Kommunionkindern mit ihren Eltern und Katechetinnen, den beiden Küstern Norbert Zech und Ulla Altmayer, dem Organist Christian Schwarz, den Vorbetern, der Chorleiterin Sandra Becker, dem Musikverein Fraulautern für die musikalische Unterstützung, den Himmelsträgern, den Fahnenabordnungen der kirchlichen und weltlichen Vereine, der Polizeiinspektion Saarlouis für die Verkehrsregelung, den Anwohnern für das Schmücken ihrer Häuser, den verantwortlichen Gruppen für das Schmücken der Altäre, den Blumenschmuckfrauen in beiden Pfarrkirchen und allen an dieser Stelle Vergessenen.

 

Für die Pfarreiengemeinschaft Saarlouis-Fraulautern

Gerhard Mayer

1. Vorsitzender des Pfarrgemeinderates "Hl. Dreifaltigkeit"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hintergrund

Fronleichnam (von althochdeutsch: fron Herr, liknam Leib; offiziell „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“) ist ein Fest im römisch-katholischen Festjahr, in dem die leibliche Gegenwart von Jesus Christus im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird.

Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest begangen. Der Donnerstag als Festtermin knüpft an den eigentlichen Gedenktag des letzten Abendmahls an, den Gründonnerstag, der aber wegen des stillen Charakters der Karwoche keine größere Festlichkeit erlaubt. Die heutige Sinngebung der Prozession geht in der Regel vom Bild des „wandernden Gottesvolks“ aus, dessen Mitte Christus, das „Brot des Lebens“, ist.

Das Schmücken ganzer Straßenzüge für die Prozession ist bis heute weit verbreitet. Vielerorts werden traditionell auch Bilder, Ornamente und Schriften aus vielen einzelnen Blütenteilen als sog. Blumenteppich vor Altäre gelegt. Der eucharistische Christus wird außer mit Weihrauch und Schellen oft auch mit gestreuten Blumen, mancherorts mit Salutschüssen gegrüßt.

Der wichtigste Teil der Fronleichnamsliturgie ist die Heilige Messe des Tages, die in Lesungen und Gebeten das Geheimnis der Eucharistie umkreist. An die Messe schließt sich die Prozession an, bei der die Gläubigen die vom Priester getragene Monstranz mit dem Allerheiligsten (nach römisch-katholischem Glauben durch den Heiligen Geist in den Leib Jesu Christi verwandeltes Brot, die Hostie) in einem Festzug unter Gesang zu mehreren geschmückten Außenaltären begleiten. Dort wird ein sog. Statio mit Evangelienlesung, Fürbitten und abschließender Segnung der Gläubigen und des Ortes gehalten. Die Prozession schließt in der Kirche mit dem "Te deum" ("Großer Gott wir loben dich").

 


Von: Gerhard Mayer

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