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30.10.2011 17:01

Pfarrgemeinderatswahlen 2011 in „Hl. Dreifaltigkeit“ und St. Josef: WAHL-ERGEBNISSE

Wahl der Räte im Bistrum Trier vom 29.-30. Oktober / Ehrenamtliche Mandatsträgerinnen und -träger vertreten Gemeinde im Pfarr-Gremium / Mitgestaltung des Pfarreien-Lebens gemeinsam mit dem Pfarrer.

Pfarrei „Hl. Dreifaltigkeit“

Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses der Pfarrgemeinderatswahl in der Pfarrgemeinde „Hl. Dreifaltigkeit“ Saarlouis-Fraulautern:

  • Wahlbeteiligung: 8,30 % (0,26 % höher als 2007)    
  • Wahlberechtigt: 3.339  Katholiken
  • Abgegebene Stimmen: 277 Katholiken
  • Gültige Stimmen: 273 Katholiken
  • Ungültige Stimmen: 4  

Der Pfarrgemeinderat besteht aus 10 Mitgliedern.

1. Dr. Hermann Schlichter - 236 Stimmen
2. Gerhard Mayer - 215 Stimmen
3. Ralf-Michael Bergum - 209 Stimmen
4. Erhard Chasseur - 205 Stimmen
5. Renate Amann - 184 Stimmen
6. Heinrich Bernat - 178 Stimmen
7. Giovanni Gattone - 170 Stimmen
8. Anja Schmitt - 170 Stimmen
9. Dario Tumminelli - 146 Stimmen
10. Günter Valentin - 146 Stimmen
11. Lea  Elfert - 117 Stimmen
12. Zrinka Wilhelm - 63 Stimmen

Die Kandidaten 1 bis 10 sind direkt gewählte Mitglieder im neuen Pfarrgemeinderat. Die Kandidaten 11 und 12 bilden die Nachrücker-Liste. Gewählt wurden 2 Frauen und 8 Männer.

Pfarrei St. Josef

Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses der Pfarrgemeinderatswahl in der Pfarrgemeinde St. Josef Saarlouis-Fraulautern:

Der Pfarrgemeinderat besteht aus 6 Mitgliedern.

1. Helmut Messinger - 117 Stimmen
2. Martina Fuhs - 98 Stimmen
3. Nicole Rupp-Desenz - 97 Stimmen
4. Dieter van Haaren - 90 Stimmen
5. Patrick Weyand - 90 Stimmen
6. Sabine Körber - 48 Stimmen
7. Andrea Titeux - 46 Stimmen
8. Hans-Jürgen Nagel - 35 Stimmen    
9. Inge Nagel - 20 Stimmen 

Die Kandidaten 1 bis 6 sind direkt gewählte Mitglieder im neuen Pfarrgemeinderat. Die Kandidaten 7 bis 9 bilden die Nachrücker-Liste. Gewählt wurden 3 Frauen und 3 Männer. Wahlberechtigt waren 1.311 Katholiken. Gewählt haben 136 Katholiken, was einer Wahlbeteiligung von 10,37 % entspricht.

Allen Wählerinnen, Wählern, Kandidatinnen und Kandidaten danken wir herzlich für ihre Teilnahme an der Pfarrgemeinderatswahl. Den beiden neuen Pfarrgemeinderäten wünschen wir schon heute eine gute und gelingende Amtszeit.

Für die Pfarrgemeinden

Gerhard Mayer und Erhard Chasseur (Wahlausschuss "Hl. Dreifaltigkeit")

Helmut Messinger (Wahlausschuss St. Josef)
. . . . . .

Die Pfarrgemeinderäte tragen zusammen mit dem Pfarrer die Verantwortung für das Leben und die Entwicklung unserer Pfarreien.

Wer ist wahlberechtigt?
Wahlberechtigt ist, wer katholisch ist, am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet und in der Pfarrgemeinde seinen Hauptwohnsitz hat. Wahlberechtigt sind auch Katholiken, die ihren Wohnsitz nicht in der Pfarrei, jedoch im Bistum Trier haben, sofern sie am Leben der Pfarrei aktiv teilnehmen, nicht für einen anderen Pfarrgemeinderat kandidieren und die übrigen Wählbarkeitsvoraussetzungen erfüllen.
Sie haben nachzuweisen, dass sie aus dem Wählerverzeichnis der zuständigen Pfarrei ausgetragen worden sind.

Wer kann gewählt werden?
Wählbar ist, wer wahlberechtigt ist. Gewählt werden können auch außerhalb der Pfarrgemeinde wohnhafte Katholiken, sofern sie in der Pfarrgemeinde wichtige Dienste wahrnehmen.


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Allgemeine Vorstellung der Aufgaben und Rechte des Pfarrgemeinderates

Sehr geehrte Pfarrgemeindemitglieder der Pfarreiengemeinschaft,

viele von Ihnen fragen sich bestimmt: Wozu braucht man eigentlich einen Pfarrgemeinderat?
In der Ordnung der Pfarrgemeinderäte im Bistum Trier wird das so formuliert:
Der Pfarrgemeindrat dient zusammen mit dem Pfarrer und dem im Dienst der Pfarrei stehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dem Aufbau einer lebendigen Gemeinde und ist
- der Verkündigung der Botschaft Jesu Christi (Katechese),
- der Feier des Glaubens im Gottesdienst (Liturgie),
- dem Dienst an den Nächsten (Diakonie) verpflichtet.

Zum Aufgabengebiet des Pfarrgemeindrates gehört u. a.:

- in allen die Pfarrei betreffenden Fragen soll der PGR, je nach Sachbereichen und unter Beachtung diözesaner Regelungen, beratend mitwirken und für die Durchführung sorgen,
- mit dem Pfarrer und den Mitarbeitern soll er eine pastorale Planung für die Gemeinde erarbeiten und dabei Pfarrei bezogene Schwerpunkte setzen
- er wählt die Mitglieder des Verwaltungsrates, den Vertreter für den Dekanatsrat und die Delegierten für den Pfarreienrat,
- das Bewusstsein für Mitverantwortung wecken, fördern und Pfarrangehörige zu aktiver Mitarbeit zu bewegen,
- über die Art und Weise der Glaubensweitergabe (zur Vorbereitung der Erstkommunion, der Firmung) beraten und Gemeindemitglieder hierfür zu gewinnen,
- die Dienste im caritativen und sozialen Bereich fördern und mittragen,
- die gesellschaftlichen Entwicklungen und Probleme des Alltags beobachten, überdenken, Maßnahmen ergreifen
- die Verantwortung der Gemeinde, für die weltkirchlichen Aufgaben wach halten, insbesondere Adveniat, Misereor, Missio, Renovabis, Bolivienpartnerschaft und die Diaspora,
- Kontakte zu denen suchen, die dem Gemeindeleben fern stehen,
- die Zusammenarbeit in der Pfarreiengemeinschaft und im Dekantsrat fördern,
- die Interessen der Pfarrei in der Öffentlichkeit vertreten.

Hier einige Rechte des Pfarrgemeinderates:

Im Bereich des Weltdienstes kann der PGR in eigener Verantwortung Entscheidungen treffen und tätig werden. Im Bereich der Pastoral unterstützt er den Pfarrer und wirkt beratend mit, soweit ihm gemäß der Ordnung in einzelnen Angelegenheiten nicht weitergehende Rechte zukommen.

Die Zustimmung des PGR ist notwendig vor Entscheidungen über:

- Aktivitäten, Maßnahmen und Projekten im weltlichen Bereich,
- die Gestaltung von Festtagen,
- öffentlichen Veranstaltungen.

Der PGR ist zu hören vor Entscheidungen über:
 
- Regelungen der gottesdienstlichen Feiern,
- Festlegung der regelmäßigen Gottesdienstzeiten,
- die Gestaltung des liturgischen Lebens,
- Neubauten, Umbauten oder Nutzung der Kirche, Pfarrhaus und anderer pfarreigenen oder von der Pfarrei genutzten Gebäude und Anlagen,
- den Erlass von Hausordnungen für Pfarr- u. Jugendheim,
- technische und künstlerische Ausstattung der Kirche,
- die Änderung der Pfarrorganisation.

Neu bei diesen Wahlen wird sein, dass in den Pfarreiengemeinschaften ein Pfarreienrat zu bilden ist.
Der  Pfarreienrat regelt die verbindliche Zusammenarbeit der Pfarrgemeinderäte der Pfarreiengemeinschaft.
Beschlüsse des Pfarreienrates sind verbindlich für die einzelnen Pfarrgemeinderäte.
Der Pfarreienrat besteht aus den amtlichen Mitgliedern und den Delegierten die in den Pfarrgemeinderäten der Pfarreiengemeinschaft gewählt werden.
Die Delegationen der einzelnen Pfarrgemeinderäten müssen die gleiche Größe haben. Ausnahmen müssen im Treffen der Vorstände der Pfarrgemeinderäte einvernehmlich beschlossen werden.  
Einige werden jetzt denken, viel Wichtiges zu tun, dann macht mal schön! Doch halt, so kann es nicht gehen!
Lebendigkeit und Ausstrahlung der Gemeinde hängt größtenteils davon ab, wie aktiv und engagiert der Pfarrgemeinderat wirkt. Es wird in Zukunft noch mehr darauf ankommen, gerade im Bezug auf die anstehende Strukturreform unseres Bistums!
Vom Wirken der letzten PGRe in seinen 4 Jahren Amtszeit haben Sie immer wieder im Pfarrbrief, im Internet, in der Presse oder den Aushängen gelesen. Bitte verfolgen Sie diese Aktivitäten in den nächsten Jahren und geben Sie Anliegen und Anregungen an seine Mitglieder weiter oder werden gleich selbst als Mitglied in einem Sachausschuss aktiv.

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Von: Gerhard Mayer

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