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08.04.2007 12:15

Ostern 2007 - „Österliche Menschen verändern die Welt"

Höhepunkt der Heiligen Woche / Pfarrer Dehm: „Wir brauchen die Kraft der Eucharistie!“

"Auf Erden sind wir mit dem sicheren Ende konfrontiert. Der durch die Taufe eingepflanzte 'Samen der Unsterblichkeit' durchbricht dieses Gesetz." Das hat der Fraulauterner Pfarrer Rolf Dehm in seiner Predigt zur Osternacht in der Dreifaltigkeitskirche gesagt.

Die Taufe verbinde die Christen und ließe sie dem Ziel der Unsterblichkeit näher kommen. Taufe bedeute, "Von Gott berührt zum Teil der neuen Schöpfung werden".

"Nach Leiden und Tod steigt Jesus Christus für uns im Siegeszug vom Kreuz zum höchsten Thron. Gott wurde Mensch, damit der Mensch durch ihn erlöst wird. Er macht nicht Halt vor dem Tod, sondern erweist sich als dessen Bezwinger."

Pfarrer Dehm unterstrich, dass die Nebenwirkungen westlicher Lebensgemeinschaften die Gesellschaft zunehmend morscher werden ließen, während der Druck von Außen wachse. "Das Zerfallen unserer Gemeinden, das Bröckeln sozialer Netze, die Wichtigkeit von Äußerlichkeiten, all das sind Anzeichen dafür." Die Menschen suchten nach Wellness, Zerstreuung und Selbstverwirklichung, Mühen scheuten sie. Trotzdem seien sie unzufrieden, hätten Angst vor der Zukunft und trauten ihren eigenen Fähigkeiten nicht mehr.

"Die Menschen erkennen, nicht alles aus eigenen Kräften beisteuern zu können. Ihrem Leben fehlt ein tieferer Sinn. Doch wer ist dafür besser gerüstet als wir Christen? Denn wir haben eine Zukunft! Nehmen wir teil an den Geschenken, die uns Jesus gebracht hat. Wir brauchen die Kraft der Eucharistie, sonst packen wir es nicht!"

Der Fraulauterner Pfarrer rief dazu auf, auszuströmen und allen vom Kern der Osterbotschaft zu erzählen: "Unsere Zeit braucht österliche Menschen, die andere anstiften. Österliche Menschen verändern die Welt. Als wärmendes Licht verbreiten sie die frohe Botschaft dieser Nacht – als sichtbare und lebendige Fackel des Glaubens an die Auferstehung.“

 


 

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