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19.12.2010 11:49

Vier Kerzen brannten am Adventskranz...

Es war so still, dass man es hörte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen. Eine Advents-Geschichte . . .

Die Flamme der Hoffnung sollte niemals erlöschen.

Die erste Kerze seufzte und sagte:

„Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte:

„,Ich heiße Glaube, aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort.

„Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“ Und beim Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in dieses Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber ihr sollt doch alle Brennen und nicht aus sein!“ Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort.

Sie sagte: „Habt keine Angst. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.“

Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von der Kerze und zündete die anderen Kerzen wieder an.

Die Flamme der Hoffnung sollte niemals in deinem Leben erlöschen. Und jeder von uns sollte die Flammen des Friedens, des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung aufrechterhalten.

 

 


Von: Redaktion 3faltigkeit-fraulautern.de

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