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Weitere Chroniken finden Sie auf den Seiten des Orgelbaufördervereins und des Kirchenchors "Hl. Dreifaltigkeit".
Historie
Erzbischof Ruotbertus (931-956) von Trier erwähnt in einer Urkunde erstmalig den Ortsnamen „Lutera Wilfre“ - Fraulautern.
Der Ort selbst war jedoch schon viel früher besiedelt. Ausgrabungen belegen, dass die gefundenen Grabbeigaben aus der späten Hallstattzeit (800-500 v. Chr.) stammen.
1129
Der Edle Adelbert von Schloss Tiefenbach bei Ensdorf/Saar übergibt dem Erzbischof Meginher von Trier sein Eigentum in LUTRA, damit dieser dort eine Kirche und ein Kloster baue.
1140
Rückerwerb vom Stifter und Schenkung an Erzbischof Adalbero von Montreuil als Augustiner-Kloster.
1200
Entstehung der Abtei Fraulautern (am Platze der heutigen Grundschule "Im alten Kloster"). Der Frauenkonvent war ein hochangesehenes Damenstift. Mit der Gründung des Klosters beginnt die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung von Fraulautern.
1225
Erstes Konventssiegel des Klosters mit dem Symbol der "Hl. Dreifaltigkeit", Schutzpatron des Klosters
1540
Apollonia-Kirche (heutige Friedhofskapelle in der Lebacher Straße) wird als Pfarrkirche konsekriert.
1657
Mutterkirche von Wallerfangen mit St. Barbara und Niederlimberg und später auch von Beaumarais, das im Rahmen der Erbauung der Festung Saarlouis neu gegründet wurde
1739
Bau der Klosterkirche
1814
Die Klosterkirche übernimmt die Funktion als Pfarrkirche
1815
Verkauf der Klosterkirche an die Gemeinde als Pfarrkirche
1850
Pfarrer Peter Wehr (bis 1866 in Fraulautern)
1851
Gründung des Kirchenchores "Hl. Dreifaltigkeit"
1866
Pfarrer Heinrich Feiten (bis 1885 in Fraulautern)
1884
Gründung der kdf "Hl. Dreifaltigkeit"
1885
Pfarrer Rischar (bis 1891 in Fraulautern)
Beschluss zum Bau einer neuen, gotischen Kirche. Im März 1986 erhält Architekt Wilhelm Hector aus Roden den Auftrag zur Anfertigung eines Plans und Kostenvoranschlages.
1891
Pfarrer Josef Heydinger (bis 1916 in Fraulautern)
1892
Standortbeschluss für das Gelände im "oberen Wieschen" in der Puhlstraße für die neue Kirche, das Pfarrhaus und den Pfarrgarten. Als weitere Standorte waren ein Platz in der Saarbrücker Straße (beim Haus des Ackerers Schmitt-Lernen) und ein Gelände bei der alten Apollonia-Kirche auf dem Friedhof im Gespräch.
20. August 1893
Feierliche Grundsteinlegung zum neuen Gotteshaus
02. Juni 1895
Das gewaltige Bauwerk wird durch Dechant Subtil konsekriert. Unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit wird die Einsegnung und Glockenweihe vorgenommen. Durch den festlich geschmückten Ort bewegt sich eine große Prozession von der alten Klosterkirche zur neuen Pfarrkirche.
21. Februar 1897
Die Klosterkirche wird abgerissen.
1916
Pfarrer Johann Erb (bis 1921 in Fraulautern)
Im I. Weltkrieg wird der Kirche kein Schaden zugefügt.
1921
Pfarrer Josef Gilles (bis 1948 in Fraulautern)
1926
Endgültige Fertigstellung der Kirche mit dem Erwerb einer neuen Orgel
1936
Bau der ersten Häuser auf der Fraulauterner Siedlung, der heutigen Pfarrei St. Josef
01. Dezember 1944
Luftangriffe auf Fraulautern zerstören die Pfarrkirche „Hl. Dreifaltigkeit“.
Teilzerstörung der Apollonia-Kapelle
Pfingsten 1945
Rückkehr aus dem II. Weltkrieg. Sonntagsgottesdienste in zwei kleinen Räumen in den Trümmern des Hotels zur Post. Bau der Notkirche im Pfarrhausgarten entlang der Heydingerstraße unter Pfarrer Gilles. Erster Gottesdienst am Palmsonntag 1946.
1947
Gründung des Bauausschusses für den Kirchenneubau
1948
Pfarrer Alois Pyroth (bis 1970 in Fraulautern)
09. Oktober 1949
Grundsteinlegung zum Bau einer neuen Pfarrkirche auf den Fundamenten der im Krieg zerstörten Pfarrkirche von 1895.
Beauftragung der Architekten Latz und Daub am 23. Januar 1949. Auftragsvergabe an die "Arbeitsgemeinschaft Fraulauterner Unternehmer" unter Baumeister Johann Leick im August 1949.
10. September 1950
Erster Gottesdienst in der überfüllten Kirche, die noch im Rohbau steht
1953
Gründung der Kolpingfamilie Saarlouis-Fraulautern
28. November 1954
Glockenweihe. Vier Glocken und die Turmuhr werden von der Stadt Saarlouis, die Herstellungskosten für die fünfte Glocke von der Fraulauterner Glockengießerei Otto gestiftet. Das Geläut erklingt am 08. Dezember 1954 zum ersten Mal zur Weihe des Marienturms.
24. August 1957
Einrichtung der Seelsorgestelle "Siedlung Fraulautern"
22. März 1959
Weihe der neuen Mayer-Orgel in der Dreifaltigkeitskirche
01. Januar 1961
Gründung der Pfarrgemeinde St. Josef unter Pastor Schmitt. Gottesdienste finden in einer Notkirche statt, dem heutigen Pfarrheim St. Josef.
15. August 1960
Erster Spatenstich zur Pfarrkirche St. Josef in der Kreuzbergstraße unter Architekt Toni Laub aus Saarwellingen
16. November 1960
Weihbischof Dr. Bernhard Stein konsekriert die Dreifaltigkeitskirche in Fraulautern.
01. Mai 1963
Konsekration der Pfarrkirche St. Josef durch Bischof Dr. Matthias Wehr
1970
Pfarrer Willi Rodermann (bis 1984 in Fraulautern)
1975
Bau des Kindergartens "Hl. Dreifaltigkeit" zwischen Ulanen- und Heyingerstraße
1979/80
Zweites Vatikanisches Konzil. Neugestaltung des Kirchenraumes und der Fenster in der Dreifaltigkeitskirche durch Architekt Karl Peter Böhr
1981
Bildung der Pfarreiengemeischaft "Hl. Dreifaltigkeit" und St. Josef Saarlouis-Fraulautern als Seelsorgeeinheit mit einem Pfarrer
1985
Pfarrer Rolf Dehm (bis 2011 in Fraulautern)
21. April 1987
Gründung des Orgelbaufördervereins Saarlouis-Fraulautern e.V.
11. - 15. August 1995
Großes Pfarrfest aus Anlass des 100jährigen Bestehens der Dreifaltigkeitskirche im Festzelt hinter dem Vereinshaus
14. Oktober 2001
Weihe der neuen Link-Orgel in der Pfarrkirche "Hl. Dreifaltigkeit"
2011
Pfarrer Hans-Kurt Trapp (Pfarrer von Roden, Steinrausch und Fraulautern)
Autor: Gertrud Weyand,
Kath.-Pfarramt-3faltigkeit(at)t-online.de
